„Durch die Unterstützung der Kommunen wird die Umsetzung des komplexen Vorhabens beschleunigt. Denn vor Ort kann anhand von Karten- und Datenmaterial und den entsprechenden Fachleuten der Bauämter und Bauhöfe vieles an struktureller Vorarbeit schneller geleistet werden. Bereits vorhandene, verlegte Leerrohre können mit genutzt werden und bei neuen Bauvorhaben die Verlegung gleich mit eingeplant werden. Das spart Zeit und Geld“, so Bär.
Im Jahr 2015 soll in allen Haushalten im gesamten Main-Kinzig-Kreis eine Übertragungsrate von 50 Megabit mindestens jedoch 25 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. „Nicht nur, dass es für jeden privaten Nutzer mehr als ärgerlich ist, wenn er größere Datenmengen per Internet übertragen möchte und das unverhältnismäßig lange Zeit in Anspruch nimmt. Dies ist auch für den Wirtschaftsstandort Main-Kinzig-Kreis auf Dauer nicht tragbar, denn schnelles Internet gehört heute mit zur Infrastruktur für die bereits vorhandenen Unternehmen und ist für solche, die sich überlegen, sich hier anzusiedeln, ein Stolperstein, der nun beseitigt wird“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Klaus Schejna. „Nun können alle Lücken sukzessive geschlossen werden und auch Hanauer Stadtteile im Außenbereich, die zurzeit noch nicht an die hohen Übertragungsgeschwindigkeiten angebunden sind, werden künftig vom Ausbau profitieren können“, so Schejna und Bär abschließend.
